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Hintergrund

Startschuss für Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes
Kreis und acht Städte und Gemeinden gehen Energiewende und Klimaschutz gemeinsam an

„Neben dem demografischen Wandel ist der Klimawandel die größte Herausforderung, vor der wir und die künftigen Generationen stehen!“ Das machte Landrat Paul Breuer jetzt bei der Vorstellung des Projektes „Klimaschutzkonzept für Siegen-Wittgenstein“ deutlich. Gemeinsam mit acht Städten und Gemeinden macht sich der Kreis auf den Weg, ein Klimaschutzkonzept zu erarbeiten. Unterstützt wird die Region dabei vom Institut für Regionalmanagement aus Marl. Mit Blick auf den Klimawandel können nur regenerative Energien die Antwort auf die Frage nach den künftigen Energieträgern sein. Genau dieses Ziel verfolgt auch die von der Bundesregierung eingeleitete Energiewende.
Es gibt viele Ansatzpunkte, wie Regionen etwas für den Klimaschutz tun können. Als Einstieg soll im Kreis Siegen-Wittgenstein die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes dienen, mit dem diese Ansatzpunkte herausgearbeitet und umgesetzt werden sollen.

„Wir möchten ein Handlungskonzept erarbeiten, das ganz praktische Ansätze liefert und die verschiedenen Akteure und Zielgruppen mit einbindet“, erläuterte der Landrat. Der Kreis und die Städte und Gemeinden sind bereits unterschiedlich weit auf dem Weg der Energiewende und des Klimaschutzes vorangeschritten. Dies gelte es zu berücksichtigen und die unterschiedlichen Anforderungen vor Ort in ein Gesamtkonzept zu integrieren. Viele Kommunen sind schon lange in dem Themenfeld aktiv und haben schon einige Maßnahmen und Initiativen installiert und umgesetzt.
Auch der Kreis hat bereits in der Vergangenheit große Anstrengungen für den Klimaschutz unternommen: „Als waldreichster Kreis Deutschlands haben wir z.B. mit dem Biomasseheizkraftwerk und der Pelletfabrik in Schameder eine viel beachtete Pilotanlage bei uns ansiedeln können. So erzeugt das Kraftwerk genügend Strom für alle Wittgensteiner Haushalte – 100 Prozent klimaneutral!“ so Breuer. Auch die Sanierung des Kreishauses habe sich an energetischen Erfordernissen orientiert und ganz erheblich zur Senkung des Strom- und Gasverbrauches geführt.

„Die Erarbeitung eines gemeinsamen Konzeptes bietet nun die Möglichkeit, die einzelnen Maßnahmen in eine Gesamtstrategie einzubinden“, so Breuer. Dabei gehe es nicht um ein gleiches Konzept für alle. „Es wird der Individualität und den unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen jeder Kommune Rechnung getragen werden.“
Das integrierte Klimaschutzkonzept beinhaltet die Betrachtung aller Lebensbereiche. Es sollen daher auch Bürger, Vereine, Initiativen, Unternehmen und politische Vertreter einbezogen werden. Dabei sind den Themenfeldern kaum Grenzen gesetzt. Eine energetische Sanierung des Eigenheims gehört genauso dazu, wie interessante Schul- und Bildungsprojekte oder die Erfahrungen mit einem Umstieg auf eine kohlendioxidarme Mobilität.
An der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes beteiligen sich Bad Berleburg, Bad Laasphe, Erndtebrück, Freudenberg, Netphen, Neunkirchen, Siegen und Wilnsdorf. Hilchenbach und Burbach sind ebenfalls mit im Boot, auch wenn beide Kommunen sich auf Grund bereits vorhandener Konzepte formal nicht an diesem Konzept beteiligen dürfen. Einzig Kreuztal hat sich entschieden, einen eigenen Weg zu gehen.

Klicken Sie hier, wenn Sie mehr über die formalen Inhalte und Rahmenbedingungen des Klimaschutzkonzeptes erfahren möchten.